Escape Room Spiele für Zuhause

Erfahrungsbericht: EXIT – Das Spiel – Der Tote im Orient-Express

Exit, das Spiel - Der Tote im Orient-Express

Der Kosmos Verlag hat im Oktober gerade drei neue Escape Room Brettspiele auf den Markt gebracht!

  • Der Tote im Orient Express
  • Der versunkene Schatz
  • Das Haus der Rätsel, die drei ???

Da wir so neugierig auf die neuen Spiele der EXIT-Reihe waren, haben wir den KOSMOS Verlag angefragt, ob sie uns ein Spiel gratis zur Verfügung stellen können, was sie au promt gemacht haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Kosmos Verlag!

Voller Freude stürzten wir, ich und Eliane, uns auf das erste Spiel „Der Tote im Orient Express“. Dies ist unser fünftes Escape Room Brettspiel und wir waren total gespannt!
Erst als wir angefangen haben, bemerkten wir, dass das Spiel zum Schwierigkeits-Level „Profis“ gehört.
… und wir müssen schon sagen, das mit dem Profi … stimmt auch 😆

Die Rätsel sind wirklich super knifflig. Doch genau das macht dieses Escape Brettspiel zum besten EXIT-Spiel, das wir bis jetzt gespielt haben. Die Rätsel sind super spannend und logisch; was nicht heisst, dass wir alle ohne Hilfe gelöst haben 😉 Aber wenn man die Lösung kennt, sind die einzelnen Rätsel absolut fantastisch und wir haben uns geärgert, wenn wir nicht selbst auf die Lösung gekommen sind. Was zum Glück nur bei einem Rätsel der Fall war, weil wir partout nicht begriffen haben, wie zwei uns unabhängig erscheinende Rätsel zusammen gehörten.

Spielmaterial des Escape Brettspiels

Was uns – wie eigentlich bei allen Escape Brettspielen, die wir bis jetzt gespielt haben – besonders gefiel, waren die Illustrationen. Die mit sehr viel Liebezum Detail gestalteten Räume stechen bei diesem Spiel aber besonders heraus. Die einzelnen Abteile des Zuges sind, so einfach wie genial, als auffaltbare Papierbögen entworfen; klappt man sie auf, öffnet man auch die jeweiligen Abteiltüren.

Spieltipps für den Toten im Orient-Express

Tipp 1
Bei einem Rätsel gab es unserer Meinung nach mehrere plausible Lösungen, wovon aber nur eine richtig ist. Dies ist auch unser einzige Kritikpunkt am Rätsel. Ohne zuviel über das Rätsel zu verraten können wir dir eigentlich nur sagen, dass man einfach den Mut haben muss, die verschiedenen Lösungen auszuprobieren und du dich auf Auffälligkeiten achten solltest.

Tipp 2
Ihr seid auf der Suche nach einem Täter, vergesst das nicht! Also unbedingt fortlaufend Alibis überprüfen und was ihr über Passagiere herausfindet, sammeln. Denn während dem Rätseln habt ihr plötzlich, wie nebenbei, alle Hinweise, die ihr braucht um schlusszufolgern, wer der Mörder im Orient-Express ist.

Tipp 3
Das bringt uns auch schon zu unserem drittem Tipp: Beachte unbedingt auch Details!

Tipp 4
Manchmal ist mehr … mehr. Ausser du bist ein genialer Meisterdetektiv, hilft es wenn du dir weitere Personen als Verstärkung holst. Wir empfehlen dir drei – wir waren zu zweit … und wir kamen recht ins Schwitzen (wir hatten über 2 Stunden).

Tipp 5
Legt vor dem Start Stift, Papier und Schere bereit. Ja, ihr benötigt die Schere – in der Anleitung steht, reissen gehe auch, wir empfehlen dir jedoch definitiv eine Schere.

Des Rätsels Lösung

Nein, natürlich werden wir dir hier nicht die Lösung des Rätsels verraten. Was aber bei diesem Escape Brettspiel besonders schön ist, ist das doppelte Detektivspiel. Einmal, typisch Escape Room Brettspiel, das Lösen von Rätseln. Die Lösung des einen Rätsels führt zum nächsten und so weiter. Daneben läuft jedoch parallel die Suche nach dem Mörder. Zwei von einander getrennte Handlungsstränge, die erst zum Schluss wieder zusammen laufen.

Wir konnten den Funkspruch absetzen und waren auch überzeugt, den richtigen Bösewicht gefasst zu haben, lagen aber knapp daneben und haben den falschen Mörder erwischt 😕

Und das nachdem wir schon weit über den 90 Minuten lagen! Warum wir solange brauchten? Nach der vierten Hilfekarte fanden wir, dass nun Schluss ist und wir die restlichen Rätsel selber lösen wollen. Egal wieviel Zeit! Jawohl!
Und Spass hats gemacht – es waren zwei tolle Stunden! Und die vorgesehenen 60 Minuten gehen ja sowieso viel zu schnell vorbei 😉

Unsere Bilanz:

  • 2 Stunden und 5 Minuten härteste Detektivarbeit!
  • 4 Hilfekarten + Hilfekarten, die erklärten, warum wir den falschen Mörder gefasst haben.
  • Damit erreichten wir geniale 2 von 10 Sternen.

Alles in allem…

Können wir das Spiel echt empfehlen. Allerdings mit dem Hinweis, dass du und dein Team Frust-erprobt oder super Detektive seit 😀 .

Hast du das Spiel bereits gespielt? Schreib uns wie du es erlebt hast und wieviele Sterne du und dein Team erreicht habt.

… und ja, als nächstes werden wir „den versunkenen Schatz“ spielen – auf Einsteiger Niveau – mit dem Ziel: volle 10 Sterne!!!

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